Papamobils Landfreeder CC-01

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    • Papamobils Landfreeder CC-01

      Hallo liebes Forum,
      Nachdem ich mich mit Fragen zur Lenkung bereits an Euch gewendet habe, möchte ich jetzt auch vom Gesamtergebnis berichten. Für feedback, Anregungen und Kritik wäre ich dankbar.


      Also eigentlich ist es ja nicht mein Landfreeder, sondern der meines Sohnes. Ich bin nur der Chefmechaniker und durfte ihn bauen. Die Karo ist "box-art", aber mit Fahrer und Licht.






    • Nun zum technischen:

      Den Backstein habe ich entfernt. Die Originalstoßstange blieb erhalten, damit der Lampenbügel vorne etwas länger lebt, kam aber etwas höher.


      Die hintern links habe ich nach Vorbildern hier im Forum umgebaut:



      Um den Ausfederweg zu Vergrößern habe ich vorne die Achsschenkel bearbeitet und hinten das hier gemacht:


      Die Verschränkung reicht:


      Die Reifen sind übrigens aus China (promisehoppy) mit 92 mm Durchmesser und machen einen guten Eindruck (schön weich):
    • Und nun zum Innenleben:


      Electrifly-Reduziergetriebe ist vor einem 55 T Motor verbaut. Damit kann man feinfühlig fahren und hat eine sehr starke Hillbreak - auch mit dem Tamiya-Baukasten-Regler. Der Regler bleibt also vorerst. Er ist, ebenso wie der Orange-Empfänger mit Plastilip abgedichtet.
      2200 mA Lipos passen sehr gut über die Vorderachse - ich habe eine passende Halterung bebaut. Damit passt auch die Gewichtsverteilung besser.
      Apropro Gewicht. Mit 40 Gramm Blei pro Rad und Akku wiegt der Landreeder nur 2030 Gramm.

      Eine Schwachstelle ist noch der Servo. Da wird es irgendwann was besseres geben.
      Und vielleicht gibt´s irgendwann noch die Alulenkhebel, aufgebogen auf 0-Ackermann. Dann werde ich auch die CVDs bearbeiten, um aus der Lenkung noch mehr herauszuholen.
      Jetzt schauts mit dem Lenkeinschlag so aus:
    • Hmm, Ausfederweg ist nicht alles. Ich kenn den Effekt von Dämpfern, die man das letzte Stück ohne Federbelastung "rausfallen" lässt, also zB bei den Axialdämpfern die kleine Feder raus und die lange am Federteller festkleben. (gerne mal fälschlicherweise als Droop gebaut).

      Dann hast du in bestimmten Sitationen, grade wenns steil abwärts geht, einen unschönen Effekt das dir das Fahrzeug "aus den Latschen kippt"- grade wenn du in der Verschränkung stehst kippt oder klappt das Heck dann hoch und provoziert nen Roller.

      Außerdem, wenn die Achse "rumhängt", ohne Federdruck oder Gewicht vom Fahrzeug, bringt dir das Rad kaum Grip- lieber ein etwas starreres, aber kontrolliertes Fahrwerk, meiner Meinung nach!

      ...irgendwie lacht mich der Landfreeder an. Ich find den Deckel garnicht mal so hässlig- für Lexan :scr:
    • Boar schrieb:

      Hmm, Ausfederweg ist nicht alles. Ich kenn den Effekt von Dämpfern, die man das letzte Stück ohne Federbelastung "rausfallen" lässt, also zB bei den Axialdämpfern die kleine Feder raus und die lange am Federteller festkleben. (gerne mal fälschlicherweise als Droop gebaut).

      Dann hast du in bestimmten Sitationen, grade wenns steil abwärts geht, einen unschönen Effekt das dir das Fahrzeug "aus den Latschen kippt"- grade wenn du in der Verschränkung stehst kippt oder klappt das Heck dann hoch und provoziert nen Roller.

      Außerdem, wenn die Achse "rumhängt", ohne Federdruck oder Gewicht vom Fahrzeug, bringt dir das Rad kaum Grip- lieber ein etwas starreres, aber kontrolliertes Fahrwerk, meiner Meinung nach!
      Das wird sich zeigen. Rein theoretisch kann ich die Bedenken nicht ganz nachvollziehen. Warum Dämpfer oder diese Hebelverlängerung "ohne Federbelastung" rausfallen sollen, verstehe ich jetzt nicht ganz. Eine Feder zieht ja den Dämpfer nicht nach oben, sondern drückt ihn nach unten. :scr:
      Wenn ein Dämpfer voll ausgefedert ist, dann hat man auf diesem Rad so oder so nicht mehr viel Druck vom Fahrzeuggewicht - da ist wohl das Eigengewicht des Rades entscheidend.
      Schließlich bietet auch Tamiya so etwas an. Das heißt dann Tamiya CC-01 Cross-Country Extension Link oder hier
      Aber ich werde das testen.

      Boar schrieb:

      Ich find den Deckel garnicht mal so hässlig- für Lexan
      Das sehe ich auch so ;)
    • RockerRookie schrieb:

      Wenn der "Anschlag" fehlt,
      wieso soll der Anschlag fehlen? :scr: Ob ein Dämpfer mit oder ohne Feder voll "ausfedert" kann ja bei der Frage, ob der Schwerpunkt zu weit nach oben wandert (und darum geht´s wohl im Ergebnis) keine Rolle spielen.
      Aber, dass der Schwerpunkt umso weiter nach oben geht, je größer der Abstand zwischen Achse und Chassis ist (egal ob mit oder ohne Federn), und die Kippgefahr dann steigen könnte, kann ich mit schon vorstellen.
      Wie gesagt, ich werde das vorsichtig testen. Danke inzwischen für´s mitdenken.
    • Sch?ner Wagen! Zu dem Federwegvermehrer sei gesagt das du es eigentlich überhaupt nicht brauchst, wird nur sehr ungenau beim fahren! Ist natürlich eine nette Spielerei, aber ohne wirst du wahrscheinlich mehr spaß haben beim fahren! Kann da als beispiel meinen xc jeep hernehmen den ich bei der Asts gefahren bin. Der hat wenig Federweg, lässt sich aber dadurch sehr genau fahren und macht extrem Laune wenn ein Streckrnabschnitt so gefahren wurde wie du es dir ausgedacht hast, das ist meiner Meinung mit viel Federweg nicht möglich weil es schwabbelig wird! Lg
    • Hi .

      Das ist so nicht ganz richtig habe das auch so bei meinen 90 mm RC4WD Dämpfer mit 2 Federn das geht der Federteller und die Feder müssen aber halten
      habe auch noch den kleinen Ring zwischen den 2 Feder drinnen gelassen .
      Was mich am meisten Stört ist das alle Dämpfer Mist sind und nicht richtig arbeiten vor allem bei Autos mit hohem Gewicht .

      Lg. Schrotter .
    • Servus,

      schaut doch schon gar nicht so schlecht aus. Durch die breiten Schlappen bekomt er etwas bulliges.
      Wenn die Achsschenkel auf Zero Ackermann biegst, dann wird das aber etwas knapp zu den reifen oder?
      Falls die Aufhängung hinten doch nicht so ideal zum Fahren ist, ist die doch einfach wieder zurückgebaut :)

      Wie hast Du eigentlich das Licht vorne realisiert? Gibts eventuell paar Bilder davon?

      gruß

      Hubert
    • Papamobil schrieb:

      Und nun zum Innenleben:


      Electrifly-Reduziergetriebe ist vor einem 55 T Motor verbaut. Damit kann man feinfühlig fahren und hat eine sehr starke Hillbreak - auch mit dem Tamiya-Baukasten-Regler. Der Regler bleibt also vorerst. Er ist, ebenso wie der Orange-Empfänger mit Plastilip abgedichtet.
      2200 mA Lipos passen sehr gut über die Vorderachse - ich habe eine passende Halterung bebaut. Damit passt auch die Gewichtsverteilung besser.
      Apropro Gewicht. Mit 40 Gramm Blei pro Rad und Akku wiegt der Landreeder nur 2030 Gramm.

      Eine Schwachstelle ist noch der Servo. Da wird es irgendwann was besseres geben.
      Und vielleicht gibt´s irgendwann noch die Alulenkhebel, aufgebogen auf 0-Ackermann. Dann werde ich auch die CVDs bearbeiten, um aus der Lenkung noch mehr herauszuholen.
      Jetzt schauts mit dem Lenkeinschlag so aus:

      servus toller lenkeinschlag und natürlich sehr schön gewordener Landfreeder (hab mir ein paar sachen abgeguckt:-)

      aber wie hast den prima Lenkeinschlag hinbekommen? alles orig Teile?

      lg Helmut
      :sal: :jok: 8o
    • hd987Landfeeder schrieb:

      servus toller lenkeinschlag und natürlich sehr schön gewordener Landfreeder (hab mir ein paar sachen abgeguckt:-)

      aber wie hast den prima Lenkeinschlag hinbekommen? alles orig Teile?
      Freut mich ja, dass mein alter Bericht ausgegraben wird. Den Landfreeder gab es so nicht lang. Die Karo wurde bald durch eine Käferkaro ersetzt (siehe mein Avatar).
      Zum Thema Lenkung habe ich damals einen eigenen Bericht gemacht: hier
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