Nikko Jeep TJ auf MST CMX-Basis

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    • Nikko Jeep TJ auf MST CMX-Basis

      Liebe Scalergemeinde,

      @werna75 meinte unlängst, der Trend geht zum Zweit-Scaler. Ich gehe einen Schritt weiter und behaupte, der Trend geht sogar zum Zweit-Jeep :P
      Nach meinem TFC-Jeep mit 120mm-Reifen möchte ich gerne wieder was Scaliges auf die Räder stellen - was würde da besser passen als ein nigelnagelneuer MST-CMX.

      Als Karo habe ich mir im Netz günstigst einen Nikko Jeep-TJ organisiert, der leider schon einmal lackiert & grob verbastelt wurde. Aber Gott sei Dank ist man ja Modellbauer und nicht -Käufer :aetsch:

      Ziel ist ein relativ schlichter Jeep TJ in dunkelgrün-metallic; bezüglich Reifen und Felgen überlege & teste ich noch.



      Den Kühlergrill habe ich mal probehalber lackiert, und es ging gleich ordentlich in die Hose: der Lack warf Blasen :doo:
      Also: wieder runter mit dem Mist, hauchdünn Kunststoff-Haftvermittler drauf und 5 dünne Schichten Metallicgrün. Jetzt passt's! *puuh*
      Der Rest der Karo hat tw. dicke Lackpatzer von der alten Farbe, die Hälfte ist mal geschliffen ...

      Ebenso probehalber habe ich alte Ansmann-Beadlockringe sandgestrahlt; schaut aus wie neu - bin mir aber nicht sicher, ob ich die nehmen werde ...
      In Kürze geht's weiter!

      Lg, Motodrom.
    • Weiter geht's ...



      Das Heck wurde "gecleaned" und die Löcher durch eine Platte abgedeckt; die Mittelkonsole durch einen neuen Gangknüpel und eine (angeschraubte) DIY-Getränkedose aufgehübscht. Die meiste Arbeit machten die Rückleuchtengläser, aber dafür sind sie auf "Passung" gefertigt ;)



      Dann kam endlich das heiß ersehnte Packerl; beim Bauen habe ich aber prompt wieder mal danebengehauen - eine M2x18-Schraube musste ersetzt werden (hab den Imbus ausgenudelt ...).



      Nach der Fertigstellung gab's gleich einmal eine ausführliche Probefahrt auf der hauseigenen Teststrecke. Zwischen-Fazit: taugt mir voll, der Kleine! Die Felgen sind übrigens 2-teilig und von Tamiya.



      Vorerst letzte gröbere Umbau-Maßnahme: Hinterachs-Dämpfung umbauen, damit die Karo keine Ausschnitte braucht!

      - Ausfederweg durch Plastikhülse begrenzen - bringt ca. 7mm
      - Quertraverse, auf der der Regler sitzt um eine Rahmenbohrung nach hinten versetzen; 2,5mm-Löcher reinbohren & Dämpfer mit M3-Schrauben und Plastik-Distanzhülsen aus dem Bausatz montieren.

      Das funktioniert richtig gut; es wurden bereits die harten Federn (silber) eingebaut, somit geht's in Kürze weiter mit den Karossierearbeiten.
      Chassisseitig gibt's noch einen anderen, stärkeren Servo und wahrscheinlich einen 35T-Motor.

      Stay tuned, Motodrom. :wink:

      ---
      P.S.: ich fahre den 252mm-Radstand, der passt wie die Faust auf's Auge ...
    • Danke, Leute! :tumbsup:

      Nach viel Tüftelei habe ich mich entschlossen die hinteren (längeren) Links mit den vorderen (kürzeren) zu tauschen. So passt der Rahmen ohne Beschnitt unter die Karo, das Hauptzahnrad hat Platz vor dem Armaturenbrett und die Achsen stehen passend in den Radhäusern. Die vorderste Quertraverse musste ich ausbauen, weil der Servo sonst dort ansteht. Die Rahmensteifigkeit ist aber immer noch gut.
      Ich bin gespannt, ob das Auswirkungen auf die Performance hat (vor allem Bergauf) - falls ja, ist weiter tüfteln angesagt ... :stu:

      Aktuell habe ich gerade ein Pfeifen in den Ohren - vom Dremel :wacko:
      Ihr kennt die Prozedur: messen, schleifen, messen, schleifen, fluchen, nochmal messen ...

      Aber langsam sitzt die Karo auf dem CMX! Hier ein paar Bilder von heute vormittag:



      So long, Motodrom.
    • Nach dem Graz-Aufenthalt musste ich heute unbedingt wieder am Jeep weiterarbeiten!
      Die Dremelei im Innenraum ist soweit erledigt. Sitze, Armaturenbrett & Mittelkonsole wurden auch angepasst.
      Die Hinterachse wurde auf Droop-Setup umgebaut und die zuvor verbauten, gekürzten Dämpfer vorne eingebaut; ich bin schon sehr gespannt auf das Fahrverhalten! ;)
      Hier die Bilder dazu:



      Jetzt mache ich mir Gedanken über die Karosserie-Besfestigung ... :stu:
      Lg, Motodrom.
    • motodrom schrieb:

      Jetzt mache ich mir Gedanken über die Karosserie-Besfestigung ... :stu:

      Da bist du nicht alleine. Ich werde vorne mit Magnethalterung versuchen und hinten mit Klettband, da die Karo hinten schon recht gut am Rahmen aufliegt.

      Welche Federn hast du in den hinteren Dämpfern verbaut? Was von RC4WD? Kommt auf jeden Fall schön Tief daher :)
      Kannst du bitte mal ein Foto von unten machen, wie das Chassis bei dir in der Karo liegt?
    • Hallo!
      Hast Du mit dem droop Setup nicht Angst, dass er an der Hinterachse bei flotter Gangart zu hoppeln beginnt?
      Zum Thema Befestigung:
      Hast Du meine vom Blackfoot gesehen?
      vorne eine Querstrebe (ALFER Aluleiste flach) an die Innenform der Stoßstange angepasst - die wird nur von vorne "drüber gestülpt"
      Hinten habe ich aus einer 4mm Polyplatte leisten in der Höhe des Rahmens geschnitten - innerhalb und außerhalb an die Karo geklebt -
      und dann von hinten 2 Löcher durch die Leisten und Querstrebe gebohrt.
      Aus Gewindestange, Alurohr 2 Kugelschreiberfedern ein paar Beilag-Scheiben und 4 Muttern und 4 "Servohülsen" habe ich mir einen gefederten U-Bügel gestrickt.
      Das hält bei mir einwandfrei, die Karo ist blitzschnell abnehmbar und von außen unsichtbar.
      Und so schaut das aus:


      LG
      Martin
    • Danke für eure Replies!

      @joker69: Du magst recht haben, dass das Schnellfahren nicht mehr so elegant von Statten geht, aber ehrlich gesagt ist mir die Kraxel-Performance wichtiger. DA muss er gut gehen! Aber das Voll-Droop-Setup läßt sich immer noch auf Half-Droop (je eine kleine Feder oben/unten) umbauen, oder sogar auf ein (komprimitiertes) weiches Sprung-Setup mit Ausfederwegbegrenzung. Was schlußendlich passen wird, zeigen dann die Tests mit befestigter Karo, Gewicht in den Rädern & Scalezeugs an Bord.
      Die Karobefestigung finde ich sehr genial - mal schauen, ob ich die so auch umsetzen kann! :thumbup:

      @Sandman100: In den hinteren Dämpfern sind kleine Federn aus einem Federsortiment (aus dem Baumarkt) drin. Sie verhindern ein ungewolltes Ausfedern oder "Absacken" der Hinterachse. Die Dämpfung am Endanschlag übernehmen Gummipuffer aus einer Servobefestigung.
      Die Karo liegt vorne mehr oder weniger am Akku auf (4000mAh/2S-Shorty LiPo), hinten am Leiterrahmen. Ich hoffe, man kann es auf den Bildern halbwegs erkennen:



      Lg, Motodrom.

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      EDIT: Aufnahmen ohne Karo eingefügt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von motodrom ()

    • Heute habe ich die Karo noch einmal mit dem Dremel "getuned". Die Nikko-Karo hat die ausladenden Kotflügel vom TJ Sport, und im Gelände ist das mehr als hinderlich.
      Von Bushwacker bezw. Xenon gibt es im Original sog. "Flat Fender Flares" (6 Zoll breit), und diesen Style habe ich versucht nachzubauen.



      Hier mein Ergebnis (Original / Flat Fender Flares):



      Des Weiteren habe ich die fertige Karo provisorisch am Chassis fixiert und kurz den geänderten Aufbau und das Fahrgestell mit den umgebauten Dämpfern im Garten-Motodrom getestet. Resultat: das Droop-Setup funktioniert super, Sidehilling funktioniert vorerst auch ohne Gewicht in den Felgen, wie die Fotos belegen:



      Dann habe ich zur Kontrolle alle Puzzleteile mal zusammengesetzt; ich bin mit dem Resultat sehr zufrieden; lediglich die Stoßstangen bedürfen noch etwas Aufmerksamkeit (sehen zwar gut aus, aber stören im Gelände):



      Lg, Motodrom.
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