Schneefräse von Spyker Workshop

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    • Schneefräse von Spyker Workshop

      Letztes Jahr habe ich mir einen Schneepflug für den SCX10 gegönnt. Auch wenn dann nicht viel Schnee zum Schippern war, war es trotzdem lustig. Dieses Jahr wollte ich unbedingt eine Schneefräse verwirklichen. Lange habe ich recherchiert und hatte zuerst die Idee eine handelsübliche elektrische umzubauen wie dieses Projekt eines deutschen Kollegen hier.

      Schließlich bin ich irgendwann auf die 3d-gedruckte Schneefräse von Spyker Workshop gestossen, die er selbst entworfen hat, um sie vor seinen Kyosho Blizzard zu spannen. Und die youtube videos von ihm selbst und medic auf rcsparks waren so beeindruckend, genau das wollte ich auch haben. :crazy: (Mal schauen, ob noch der Schnee kommt…).
      Es ist ein Wahnsinn, was sich Ryan mit der Entwicklung und vor allen am ständigen Verbesserung der Schneefräse antut. Sehr empfehlen zum Nachlesen, kann ich da nur das Forum, wo er alles postet (mittlerweile über 62 Seiten).
      Gerade zuletzt hat er wieder ein paar Updates und Verbesserungen gemacht, die ich leider noch nicht habe, (z.B. den neuen verbesserten Auswurf), aber man bekommt als Käufer die neuen 3d-Files zum Downloaden und kann theoretisch die Verbesserungen gleich ausdrucken und umsetzen. Super Service. Zum Glück offeriert Ryan neben dem kompletten RTR-Modell, den Kit inklusive Hardware auch die 3d-Files zu einem halbwegs moderaten Preis (ohne Porto und Zoll!). So habe ich die Files einem 3d-Shop zum Ausdrucken gegeben (bis jetzt leider noch kein 3d-Drucker im Haus). Danach musste ich noch die gesamte „Hardware“ organisieren. :crazy: Ich wollte von den vielen zölligen Schrauben auf metrisch wechseln. Bis auf ein paar müsste das auch ohne Probleme gehen. :stu: Dann braucht man noch zöllige Kugellager, Antriebsriemen und ein paar Traxxasteile. Bis Weihnachten waren dann endlich alle Teile eingetroffen. :rock:
      Neben einer super bebilderten Anleitung hat Ryan auch ein video für den Zusammenbau erstellt. Einfacher geht es nicht. Sollten die grossen Firmen auch machen… :sho:
      Hier ein Überblick über die Traxxasteile, die man benötigt


      Hier ein Überblick über die gesamten Teile.





      Über die Feiertage gibt’s endlich die Zeit den Zusammenbau in Angriff zu nehmen.
      Nach dem Zusammenbau des Traxxasdiffs mit Spool wird der erste 3d-gedruckte Teil mit Skepsis darauf fixiert. Alles passt perfekt.


      Die Kugellager soll man mit dem Schraubstock in die Teile hineinpressen, so gut passen die.



      Und der Teil wird auf dem main case fixiert




      Oben wird nach einigem Schleiffen die Halterung für den drehbaren Auswurf angeschraubt. (Wurde mittlerweile verbessert)



      So das wars für heute erstmal.
      vlg
      Mortimer
      Team B.O.S.S.
      East Side Austria Division

      Fuhrpark:
      Axial: Wraitcho, "KTM" Jeep Rubicon, "stock" guest car Jeep Rubicon
      Traxxas: Herbie Mini Revo, Mini Rally, Slash 4WD
      MST: MS-01D Pro Chevrolet Camaro
      HPI: Baja Q32

      ...nua kan stress...
    • Hallo

      Also die Fräser bzw. die Raue ist ja der Hammer.
      Hätte 200m2 Einfahrt ..... da wäre es eine tolle Unterstützung für den hauseigenen Räumdienst ;)

      Wahnsinn, was das kleine Ding Kraft hat.

      Daumen hoch und viel Spaß damit ...... Hoffe wir bekommen dafür auch einmal Schnee.

      LG Didi
      Meine Fahrzeuge: Gmade Komodo | MST CMX | Reely Dune Fighter | Losi Micro Rock Crawler
    • AlexK schrieb:

      Sehr interessant was es so alles gibt.
      Da hast du dir ja was tolles besorgt. Das Design gefällt mir.
      Ja ich war auch sehr überrascht, dass sich schon jemand die Mühe gemacht hat etwas so ausgefeiltes zu konstruieren. Wenn es das nicht gegeben hätte, wäre ich selber gefordert gewesen. :stu:
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    • joker69 schrieb:

      Hallo!
      Das sieht gewaltig aus - ich habe mir die Videos angesehen... tolle Sache!

      LG
      Martin

      PS: Für Morgen ist Schnee angesagt.
      Ja die Videos sind sehr beeindruckend. Vor allem der letzte Entwurf.
      Schnee ist da, aber zu wenig und wird ziemlich verblasen. Aber die Schneefräse ist ja auch noch nicht fertig. :aufreg:

      k-graphics schrieb:

      Hallo

      Also die Fräser bzw. die Raue ist ja der Hammer.
      Hätte 200m2 Einfahrt ..... da wäre es eine tolle Unterstützung für den hauseigenen Räumdienst ;)

      Wahnsinn, was das kleine Ding Kraft hat.

      Daumen hoch und viel Spaß damit ...... Hoffe wir bekommen dafür auch einmal Schnee.

      LG Didi
      Möchte es auch als Unterstützung zur Räumung der Einfahrt verwenden. Auch wenn es dann länger dauert als mit der Hand. :crazy:
      Fehlt nur noch der Schnee...
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      ...nua kan stress...
    • Weiter geht’s mit dem Zusammenbau. Die 2 großen geraden Schilde werden mit sehr viel Skepsis gebogen (kann man 3d-gedrucktes Material so weit biegen, ohne dass es bricht?) und auf die Halterungen geschraubt.



      Und anschließend das Ganze auf das Hauptgehäuse geschraubt. Nun sieht man langsam wie groß die Fräse wird.


      Dann kommen noch 2 Verstrebungen drauf. Eine davon soll bewirken, daß der Schnee nicht wieder vorne hinausgeschleudert wird.



      Schließlich gilt es eine Aluleiste vom Baumarkt zurechtzuschneiden und in den richtigen Abständen (eine 3d-gedruckte Lochschablone von Ryan hilft dabei gewaltig) mit Löchern zu versehen und diese zu versenken.



      Diese Aluleiste wird dann mit Senkkopfschrauben und sehr flachen Sicherungsmuttern (die einzigen, die ich rechtzeitig auftreiben konnte waren von Axial!!!) angeschraubt und stabilisiert die beiden Schilde bzw. ist eine Gleithilfe am Boden.


      Die Antriebswelle will vorgebohrt werden, und besteht seit neuestem aus 2 Teilen. In der Mitte ist eine Sicherungsmutter versteckt. Anschließend werden die beiden Teile verklebt.



      Am Antriebsrad werden die Pads der Rutschkupplung (Traxxasteile: eine der früheren Verbesserungen) fixiert, und das Spezialkugellager wird hineingepresst.


      Das Gegenstück aus Metall passt wie angegossen auf den gedruckten Teil, der auf die Antriebswelle gesteckt wird.


      So das wars wieder für heute.
      vlg
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    • Sehr geil die Schneefräse :thumbsup:
      Wie groß ist die ca (Räumbreite und -höhe) ?
      Die Schnecke und das Schleuderrad sind aus Kunstoff oder? Da musst du dann aufpassen das kein Eis oder Steinchen reinkommen. Größere Eisbrocken und Steine sind die Erzfeine von 1:1 Schneefräsen egal ob jetzt kleine mit Ketten/Rädern oder große für Traktoren oder Unimogs.
    • Hecknglescha schrieb:

      Sehr geil die Schneefräse :thumbsup:
      Wie groß ist die ca (Räumbreite und -höhe) ?
      Die Schnecke und das Schleuderrad sind aus Kunstoff oder? Da musst du dann aufpassen das kein Eis oder Steinchen reinkommen. Größere Eisbrocken und Steine sind die Erzfeine von 1:1 Schneefräsen egal ob jetzt kleine mit Ketten/Rädern oder große für Traktoren oder Unimogs.
      Die Breite des Schildes ist ca. 35cm, wobei seitlich noch 2 Gleitfüsse drankommen. Die Höhe ist 14.5cm. Ryan gibt an, dass man maximal 6 inch tiefen Schnee räumen kann.
      Schnecke und Schleuderrad sind aus gedrucktem Kunststoff. (Ich hätte es wahrscheinlich aus Metall gemacht.) Für Hindernisse bzw. Äste, Steine oder Eis wurde mittlerweile eine Rutschkupplung eingebaut, die das gröbste verhindern soll. Bin mal gespannt, ob das funktioniert.
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    • So weiter geht´s wieder.
      Die Antriebswelle wird in das Schleuderrad (danke Hecknglescha für das Wort) gesteckt (viel Schleifarbeit bis es passt) und mit einer Schraube fixiert. Ich habe mich für das verbesserte Schleuderrad mit 6 Auswurfschaufeln entschieden. Alternativ gibt es noch eins mit nur 3.




      Dann wird die Antriebswelle an der Eingangswelle vom Traxxasdifferential fixiert.


      Und der gesamte Bauteil im Hauptgehäuse fixiert. Dabei wird das Schild wieder mit sehr viel Skepsis weitergebogen (aber es hält). :scr:



      Auf der anderen Seite der Antriebswelle kommt das Zahnriemenrad mit der Rutschkupplung drauf.



      Ende für heute. Schnee war heute zwar ein wenig da, aber zu wenig für die Fräse. :aetsch:

      vlg

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    • Nach einem Tag Pause stand heute ein arbeitsintensiver Bauabschnitt am Plan: Zuerst das Vorbohren der Löcher auf allen Propellern und Spiralblättern und dann das Abschleifen der Propeller, sodass sie problemlos ineinanderpassen.



      Durch die Mitte wird eine viertelzöllige Gewindestange gesteckt. War leider aufgrund der vorgedruckten Öffnung nicht durch eine metrische zu ersetzten. :ab:





      Dann werden die ersten Spiralblätter zaghaft und fummelig gebogen und leicht angeschraubt bis schließlich alle 4 Blätter provisorisch drauf sind. Wie stark kann man gedrucktes Material biegen? Diese Frage stelle ich mir mehrmals in der kommenden Stunde.




      Dort in der Mitte, wo sich die beiden Blätter treffen, werden sie mit Hilfe einer längeren Schraube und einer Kotflügelscheibe (=große Beilagscheibe) langsam gebogen und aneinander genähert und dabei immer wieder zusammengedrückt, weil sie sich durch das Gewinde auseinanderdrücken. Obige Frage kommt wieder auf.
      Am Ende sieht es aber gar nicht so schlecht aus.



      Nun noch alle anderen Schrauben festgezogen, wodurch sich die Spiralblätter schön verbiegen und der Form der Propeller anpassen. Fertig ist die erste Schnecke. :D




      Fehlt nur noch das Ganze noch einmal für die andere Seite zu machen. Uff. :crazy:

      Belohnt wird man mit einem schönen Bild, wie das ganze wohl aussehen wird. :rock:




      So das wars für heute.

      vlg

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    • Wie ihr richtig festgestellt habt ist der Schnee nun da aber die Schneefräse ist noch nicht fertig. :ab:
      Also heisst es geschwinde weiterzubauen. In die Seitenteile werden die Kugellager hineingepresst.


      Aluminium wird zurechtgeschnitten, mit Löchern versehen und gebogen, sodass die seitlichen Schuhe etwas zum Gleiten haben und die werden dann leicht erhöht auf die Seitenteile fixiert. Je nach Untergrund kann man die Höhe adjustieren.



      Mit den montierten Seitenteilen sieht es schon mehr wie eine Schneefräse aus. :thumbup:



      Optisch fehlt nur noch der Auswurf. Der wurde mittlerweile von Ryan weiter verbessert, und ist nun eckig, aber ich habe noch den alten halbrunden Entwurf. Einmal ohne und einmal mit Powdershield.




      Der wird dann einfach von oben auf die Halterung draufgesteckt. Gut geschmiert, lässt er sich ganz gut drehen. Von vorne sieht das ganze schon fast fertig aus.




      Fehlen nur noch 2 Dinge.

      Erstens der Antrieb. Ein 3d-gedrucktes Zahnrad wird auf einem 540-Motor mit 2 Schrauben fixiert und der Antriebsriemen eingepasst.




      Zweitens der Servo zum Bewegen des Auswurfes. Ein gedrucktes Zahnrad wird auf einen continous-rotation Servo draufgepresst (Bin gespannt, wie lange das hält…). Das Ganze wird auf die hintere Abdeckung geschraubt und diese dann über den Antrieb geschraubt. Oben drauf kommt noch eine orange Schutzhaube für den Servo.




      Die Schneefräse ist mechanisch jetzt mal fertig. Macht bei Betrieb einen irren Lärm. Jetzt muss ich noch geschwinde eine Halterung für das Zugfahrzeug „zusammenpfuschen“ bevor der Schnee wieder schmilzt und die Elektronik bzw. das ganze Gefährt zum Laufen bekommen.

      vlg

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    • kevolla schrieb:

      Super Projekt-lass mich bitte wissen wo Du die gekauft hast-Link funktioniert nicht
      Interessant. Der Link ist richtig. Vielleicht ist die Seite gerade down. Google mal nach Spyker Workshop.
      Jetzt geht die Seite wieder. spykerworkshop.webs.com/snow-blower
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