Vaterra Ascender Proline Dodge Power Wagon

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    • nach einer gefühlten Ewigkeit war mal endlich wieder Zeit etwas weiterzumachen.
      Karosserie ausgeschnitten, Stoßstangenprototyp und overall Käfigdesign als Muster gebaut um die Optik zu checken.

      Karosserie:
      Die Karosserie lässt sich supertoll ausschneiden da viele gerade Schnitte und große Radien vorhanden sind. Sie schließt hinten optimal mit Getriebegehäuse ab und lässt vorne Platz für die Stoßstange und Seilwinde. Die Vorderreifen sind fast zur Gänze verdeckt (von oben drauf geschaut) Es ist sogar eingezeichnet (am Lexan) wo man schneiden muss wenn man nur die Kabine (so wie ich) haben möchte - ohne Ladefläche hinten. Proline hat hier echt mitgedacht.


      Stoßstange:
      Wie in echt ist die Stoßstangenbasis grundsätzlich ein einfaches U-Profil. Als Musterstoßstange musste jetzt ein so ein Regalträgereisen herhalten wo man die Regalträger einhängt. Klassisches Wandregal. Das passt proportional von den Maßen perfekt. 17mm hoch und 12mm tief. Und sehr einfach zu montieren auf den RC4WD Universalhalterungen. Echt stabil, schwer und brachial. Am Foto ist sie noch ein wenig zu breit, lt. 1:1 Modell ist sie nur so breit wie der innere Abstand zwischen den Rädern, das ist dann ca. 150mm.

      Eigentlich gefällt mir die sehr gut, nur wie bekomme ich die Schlitze zu? Vorallem da kann ich noch 20 Stoßstangen bauen mit den Regalträgern die ich daheim hab :)


      Käfig:
      Den Käfig hab ich mal mit 10mm² Kupferdraht (also Elektrodraht) als Muster gebogen um zu prüfen ob das überhaupt was gleichschaut dann.
      Ja, so wird´s werden, die hinteren Stoßdämpferbrücken können dann entfallen :) :) - wird in den Käfig integriert. Der Regler selbst wird vorr. mit einer Art Benzintank-Attrappe versteckt.



      Fahrtest:
      Genial, kraxelt wesentlich fließender als der große Cherokee früher, und erst die Schräglage.
      Ja, so bauen wir den!!
    • So langsam wird es was :thumbsup:
      Du lebst nicht mein Leben, Du fühlst nicht meine Schmerzen und Du stellst Dich nicht meinen Hindernissen und Herausforderungen im Leben!
      Also, hast Du auch nicht das Recht über mich zu urteilen.

      Der Körper eines Menschen ist nur das Werkzeug für die Seele um alle Sinne zu fühlen, den Geist zu lehren und sich für das wahre Leben nach dem Tod vorzubereiten.

      (Adam D. 2018)
    • ja, aber leider schon zu langsam. Hab endlich wieder ein wenig Zeit gefunden weiterzumachen...

      Karohalterung vorne:
      Standard Traxxas Kugelkopf mit 8mm Alurohr versteift und als Gegenstück zur Stoßstangenhalterung als Gegenmutter verwendet.
      5mm Alubolzen angefertigt die dann im Kugelkopf stecken und mit Splinten unterhalb fixiert werden. Hält bombenfest und mit wenig Aufwand. Einzig innen an der Karo ist ein Montagewinkel notwendig. Shoego wird ihn halten :) nach dem Lackieren.



      Karohalterung hinten wird mit Pilzkopfband realisiert (noch nicht fotografiert) welches die "Auftrittsflächen-Seitenschweller" der Karo auf den Rock-Sliders fixiert. Zusätzlich gibts echtes Riffelblech da mir das Lexan-Riffelmuster einfach nicht gefällt. Rocksliders sind einfache Alu Winkel - distanziert sodass die Karo exakt bündig drauf sitzt



      Stoßstange wird aus 16x16mm Eisenprofilrohr vierkant vom Baumarkt realisiert welches zu einem C-Profil aufgeschnitten ist. Mittig ein Teil aufgebogen damit eine Plattform für die Winde entsteht. Und natürlich kommen links und rechts noch Abschleppschäkel drauf, evtl. noch ein Schutzbügel vor dem Fairlead der Winde und irgendwo eine Nummerntafel.



      Nächster Schritt - endlich die Karo lackieren :) Mal sehen wann das passieren wird.
    • ach ja, Abschlepphaken braucht er auch... Die Standardschäkel mit den 4 kleinen Schrauben haben mir aber nicht gefallen. Bei meiner RC4WD Stoßstange hab ich mal eine Schäkelhalterung mit einem 6mm Abstandshalter aus Messing repariert. Die passen hier auch gut. Leicht angeschliffen und hartgelötet. Fertig lackiert, montiert und probe gefahren. Ist schön hoch sodass der Böschungswinkel echt toll ist. Und hält bombenfest...

      Schäckelhalterung So siehts fertig aus Vorlage. Den Bügel oben mag ich nicht...
    • Sieht doch super aus und saubere Arbeit :thumbup: .

      LG Adam
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      (Adam D. 2018)
    • Danke.
      Mit kleinen Schritten gehts voran, für diese Woche wahrscheinlich Letztstand.
      Die hintere Stoßstange muss ein wenig von der Vorlage abweichen da einfach zu wenig Platz ist beim Original für all die Dinge die an die Stoßstange dran sollen. Im 1:1 ist sie nur so breit wie der Rahmen. Der Rahmen ist im Vergleich zur Karo aber auch im Original viel breiter als im 1:10er Modell.
      Soll ja ASTS tauglich werden, braucht also Abschleppschäkel - sichtbare, da brachialer...

      Die Stoßstange wird über zwei Schrauben (Sechskant-Kopf) mit einem Stoßstangenträger dahinter befestigt welcher über die normalen Schraublöcher des Rahmens befestigt wird. No Plastics... :) Zz. noch alles unlackiert da an der Stoßstange auch der Tube-Käfig angelötet wird wie im Original. Erst dann gehts zum feinbearbeiten, abschleifen und lackieren. Die länglichen Löcher am Ende der Stoßstange werden die Rücklichter. Material - eine alte Schubladenmechanik, die C-Profile sind leicht eingekerbt, das hat mir einfach gefallen. Anhängerkupplungskugel von Traxxas Standard Kugelkopf auf einem Stück gebogenem Nagel. Schäkelmontage wie bei vorderer Stoßstange. Zz. also eher geringe Materialkosten, Arbeitszeit hielt sich in Grenzen, die meiste Zeit geht für´s fixieren der einzelnen Wuziteile drauf fürs Hartlöten.

    • Hehe, auf Ikea Schienen (?) für die Kasten Laden muss man erst einmal draufkommen. Genial :thumbsup: .

      LG Adam
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      (Adam D. 2018)
    • da ja am Wochenende so ein schlechtes Wetter war (bei uns war´s nur heiß....) wars im Keller schön kühl, oder wars doch das Bier was kühl war?
      Jedenfalls ist ein wichtiger Schritt geschafft. Der Käfig.
      Man glaubt es nicht aber die Biegerei hat geklappt und auch das Hartlöten. Ein ganzer ROLOT Stab und fast 2m Messingrohr wurden verarbeitet, Verschnitt hielt sich in Grenzen, nur ein paar cm die gebrochen/verbrannt wurden...

      Für die Montage der riesigen Kotflügel habe ich kleine u-förmige Metall-Laschen verwendet. Wie in 1:1 halt. Auf das Gestänge mit 2,6mm Nieten vernietet. Die Laschen waren einfach zu bauen. Material für Laschen und Kotflügel ist Dachdeckerblech, ich glaub das ist Alu, jedenfalls weich, gut zu schneiden aber ausreichend stabil.
      Herstellung ist leicht. Kleine Blechstreifen auf einen 4mm Bohrer legen, oben mit der Zange draufdrücken und mit dem Hammer auf den Zangengriff schlagen. Dadurch verformen sie sich passgenau für 4mm Rohre. Dann Montagelöcher bohren. Man könnte vielleicht noch ein bisschen die Ecken abfeilen....



      Das Biegen der Rohre mit der zuvor gefertigten Lehre (siehe weiter oben im Thread) hat tatsächlich funktioniert. Man muss allerdings wirklich genau biegen sodass das Rohr bündig an der Biegelehre anliegt. Sonst passt die zuvor ausgerechnete Distanz nicht.

      Das Hartlöten der Rohre war eigentlich einfacher und schneller als ich gedacht habe. Mit kleiner aber heißer Flamme und dem 0815 ROXY Kit geht das ruck zuck. Machte echt Spaß die Lötverbindungen herzustellen. Drum sinds auch gleich ein wenig mehr geworden als das 1:1er Vorbild hat.
      Erstens haben wir anstelle der geraden Abstützungen auf einer Seite eine X Abstützung gebaut da dies irgendwie stabiler und brutaler wirkt. Zweitens wurden die Kotflügel auch gleich an Käfigrohren befestigt sodass keine eigenen Konsolen notwendig sind.



      Vorne wird der Käfig an kleinen Konsolen angeschraubt die in bereits vorhandene Löcher des Chassis verschraubt werden. Alles M3 Schrauben.
      Die Konsole selbst ist auch wieder ein u-Profil der Schubladenschiene welches eine kleine Hülse am Ende aufgelötet bekam in die der Käfigholm gesteckt wird. Im Käfigholm ist eine M3 Gewindestange eingelötet sodass der Käfig vorne links und rechts in den u-Profil Konsolen verschraubt werden kann. Sieht ma schlecht aber doch am Bild unterhalb. Hinten ist der Käfig einfach an der abnehmbaren Stoßstange angelötet. So kann man ihn jederzeit durch Lösen von 4x M3 Schrauben entfernen.



      Montiert sieht´s dann so aus. Sehr stabil, leicht (Gewicht muss ich nachreichen) und 3x schwarzem Lack + 2x mit Klarlack überzogen





      Conclusio. Bin mit dem ersten Käfig zufrieden, beim Bau gab es keine wirklichen Schwierigkeiten. Er ist wirklich stabil. Dennoch würde ich beim nächsten Käfig entweder Messing 5mm Rohre oder steifere 4mm Rohre aus anderem Metall nehmen. Dann hält er wahrscheinlich auch eine Purzelei vom großen Erzberg aus :)

      Nächster Punkt sollte das Lackieren der Karo werden...
    • OMG......da hast Du echt einen tollen Käfig hinbekommen und die integrierten Kotflügel sind der absolute Hammer. Ein echtes Sahnestück der Käfig :thumbup: .

      RESPEKT!

      LG Adam
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      (Adam D. 2018)
    • Schaut echt sehr cool aus, in echt wahrscheinlich noch besser als auf den Fotos.

      Bzgl Rohrbiegen: hab um wenig Geld zwei kleine Seilkauschen gekauft, bin aber noch nicht zum Testen gekommen.

      Für die SCX10 Empfängerbox gibt's einen "Tankdeckel" auf Shapeways, der würde hier auch gut ausschauen.
      Gach gibt's was für'n Ascender.
      Hab bei meiner zerlöcherten Box einfach PS rundherum montiert.
      Bilder
      • IMG_20180528_201615.jpg

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      • IMG_20180528_201720.jpg

        124,64 kB, 1.024×768, 18 mal angesehen
      gestartet mit: Axial SCX10 Jeep Wrangler Unlimited Rubicon RTR

      aktuell:
      SCX10 Chassis, Deadbolt und 1.55er Patschen

      zerlegt: Gmade R1, Axial Wraith, Amewi Jeep JK, Losi MRC usw usf
    • Danke, ja, das ist in der Tat eine super Idee
      Hab zwar bei Shapeways fürn Vaterra noch nix gefunden aber eine Idee hast Du mir schon geliefert. Riffelblech wäre meine Notversion falls ich nix find.
      Ich ärger mich nur jedesmal weil ich hab die Infrastruktur sowas selbst zu zeichnen und dann über einen Profi-3D Drucker auszudrucken - nur bin ich zu dumm zum 3D zeichnen. Ich bin in der 2D-CAD Welt groß geworden :)
    • danke, ja, kenn ich, ich muss erst zeichnen lernen :)

      ein gewisser Milestone ist mal geschafft, die Karo hat Farbe erhalten. Tamiya PS-5 für die schwarzen und PS-2 für die roten Flächen und Silberlackstift für den Kühlwasserdeckel ganz vorne. Je eine Dose reichte voll aus. Bei 5 Schichten hab ich zu zählen aufgehört bis die Dosen leer waren.
      Möchte Euch bei der Gelegenheit auf die Schutzmaske aufmerksam machen die ich verwende. Eine etwas aufwändigere Doppelfiltermaske von 3M. Etwas teurer (um die 40EUR je nach shop) aber mit hochwertigen, tauschbaren Filtern. Man riecht damit nicht mal die Lösungsmittel der Farbe.



      Hier das Ergebnis mit Stand heute


      Habe mich entschieden nicht die beigefügten Lichter zu verwenden. Finde ich zwar toll dass Proline die beigelegt hat aber sie waren mir ein wenig zu globig und zu groß. Hab kleinere noname Lichter aus einem Dachlichtset verwendet. Diese mussten aber etwas getuned werden da sie sonst gemäß dem gebogenen Kotflügel ca. 45° nach unten leuchten würden. Ein kleines Kunststoffröhrchen mit 45° Schnitt und ein längerer Schrauben erledigt das. Die im Lexan vorhandene Erhebung habe ich innen mit schwarzem Heißkleber ausgefüllt damit es stabiler wird.



      Türgriffe kommen vom Killerbody Türgriffset KB48236 und die Aussenspiegel von einem Axial Exterior Kit AX80038. Von beiden Kits war noch was übrig da mehrere Teile dabei sind.

      mal sehen was als nächstes kommt. Licht oder Tank oder Zusatzkühler...
    • Sandman100 schrieb:

      Sehr schön gemacht, Hut ab! Der ist ja zu schade um ihn dann im Gelände herzuprügeln :)
      Schließe mich dieser Aussage zu 100% an.

      LG Adam
      Du lebst nicht mein Leben, Du fühlst nicht meine Schmerzen und Du stellst Dich nicht meinen Hindernissen und Herausforderungen im Leben!
      Also, hast Du auch nicht das Recht über mich zu urteilen.

      Der Körper eines Menschen ist nur das Werkzeug für die Seele um alle Sinne zu fühlen, den Geist zu lehren und sich für das wahre Leben nach dem Tod vorzubereiten.

      (Adam D. 2018)
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