ECX Barrage 1.55 Gen2

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • ECX Barrage 1.55 Gen2

      Für meinen Hilux ((M)ein Hilux) habe ich als Alternative für die Pitbull Braven Berserker auch an die neuen Falken Wildpeak 1.55 vom ECX Barrage 2.0 gedacht.
      Mit der Rechtfertigung ja auch ein "Gästeauto" zu brauchen habe ich dann gleich den RTR Barrage bestellt :rolleyes:

      Beim Umbau des Modells sind mir einige interessante Sachen aufgefallen, die ich gerne teilen möchte.

      Reifen
      Sind eigentlich sehr schön gemacht, recht weich und mit gut detaillierter Seitenwand. die Lauffläche und das Profil sind allerdings etwas "Basic".
      Abmessungen: ca. Ø 102mm, Breite 38mm.
      Die Foams sind sehr weich, könnten für den leichten Barrage aber funktionieren.
      Zuerst habe ich die verklebten Reifen vorsichtig von den Kunststofffelgen getrennt - hat besser funktioniert als gedacht.
      Voll motiviert wollte ich sie dann auf meinen entlackten CrossRC felgen montieren; ging aber nicht!
      Der Grund dafür ist der sehr dicke Wulst der Reifen.
      Auf dem Bild im Vergleich mit einem RC4WD 1.55 Dick Cepek - links der Wildpeak.



      Auf Suche nach einer Lösung habe ich zuerst einen 1.9 Beadlockring probiert; war aber zu groß.
      Funktioniert hat es schließlich mit dem Ring der 1.68 Killerbody Felgen - passt perfekt mit dem Wulst und der CrossRC Felge zusammen!




      Habe mich letztlich entschlossen beim Hilux bei den Berserker zu bleiben - werde trotzdem bei Gelegenheit passende Ringe herstellen.

      Fahrzeug
      Nachdem das Thema Reifen keine Glücksgefühle erzeugt hat hab ich mich dem Umbau des Autos zugewandt.
      Plan war mit wenig Aufwand und vorhandenen Teilen ein scaliges Auto zu bauen.
      Hatte von einem Drift-Modell noch einen bereits umgebauten Tetsujin Nissan D21 Body und RC4WD 1.55 Rock Stomper mit Boom Racing Felgen.



      Der Radstand wurde mit neuen Links gestreckt, die Vorderachse auf CMS mit 3 Link und Panhardbar umgebaut.
      Um insgesamt etwas niedriger zu werden wurden die oberen Dämpferbefestigungen um einige Millimeter versetzt (eine zusätzliche Bohrung geht sich aus) und die Federn durch Anlegen der ersten Gänge etwas gekürzt.
      Den Servo hab ich noch durch einen etwas stärkeren ersetzt und Elektronik und Akku neu positioniert.
      Die Nissan Karosserie musste noch ge-bobbed und mit größeren Radauschnitten versehen werden. Dazu eine kleine Rostbehandlung und Innenkotflügel.
      Einfache Stoßstangen und Slider sind aus Messing entstanden.



      Etwas gewöhnungsbedürftig ist die doch recht filigrane Ausführung aller Komponenten - also bloß nicht zu schwer werden!

      Spannend war das Öffnen der Achsen und des Getriebes: Alles lackierbereit - trocken, sauber und fettfrei!
      Bei der Gelegenheit hab ich auch gleich das Motorritzel von 22 auf 19 Zähne geändert - Achtung: die Motorwelle des 390er hat nur 2,3mm!

      Fernsteuerung
      Da der Nissan Body schon komplett mit Lichtern ausgestattet war und beim Modell auch ein 4 Kanal Empfänger dabei war habe ich auf der Suche nach einem zusätzlichen Kanal einfach mal die Fernsteuerung aufgemacht.
      Siehe da, die Stecker für Kanal 3 und 4 sind nur nicht bestückt!



      Am Kanal 3 habe ich einen 3-Psitions-Taster mit je 2 kOhm Widerständen angelötet - funktioniert für mein cti-Modul oder auch eine Seilwinde.
      Der Plan hat für Kanal 4 allerdings nicht funktioniert - vermutlich braucht der einen anderen Schalter - muss ich noch recherchieren.
      Oder kann auch jemand von euch da weiterhelfen?

      Jedenfalls habe ich jetzt ein "Gästeauto" dessen Bau auch viel Spaß gemacht hat.
    • Nachdem der Nissan beim ASTS in Retz als Ersatzauto - Vorderachsdefekt (Yota Knuckle :-)) an Simons Defender - zum Einsatz kam, hier ein kurzer Erfahrungsbericht - vor allem zur Haltbarkeit.

      Prinzipiell hat sich das Auto gut geschlagen; durch den kurzen Radstand, die geringe Breite und das niedrige Gewicht hat er richtig Spaß gemacht - zumindest hab ich Simons Gesicht so gedeutet :D .
      Die Umbauten am Fahrwerk haben ebenso gut funktioniert und auch durchgehalten.

      Die erwarteten Schwachpunkte des Barrage sind allerdings schon nach 2 Sektionen aufgetreten und so wurde die letzte Sektion mit Vorderradantrieb gemeistert!
      Der Kunststoff-Spool des hinteren Diffs war ausgedreht und vorne links der Achsschenkel verbogen.



      Der vordere Spool hat gerade noch mitgespielt. Habe daher beide durch Aluteile ersetzt.
      Zugleich wurden auch die Lenkhebel gegen Alu ausgetauscht - hier war es notwendig die C-Hubs etwas abzufeilen damit die Buchsen genügend Platz haben.
      Die Schwarzverchromung der Originalteile wurde hier offensichtlich nicht berücksichtigt.
      Die Spools sind von Amewi und die Lenkhebel vom FTX Outback.
      Den Achsschenkel habe ich gerichtet da mir 30,-€ für neue Achswellen zu viel waren - mal sehen wie lange das hält.



      So sieht die Vorderachse jetzt aus; bewährt hat sich das 6kg Low-Profile Servo - war stark genug das Kunststoffhorn zu zerstören. Auch das Servohorn ist jetzt aus Alu.
      Bin sehr darauf gespannt was nach dieser Verstärkungsaktion die nächste Schwachstelle ist.
    Powered by Gery's Modellbaublog